Arzneimittel sind keine einfache Lösung. Schon wieder droht ein Skandal. Metforminhaltige Arzneimittel sollen mit stark krebserzeugenden Nitrosaminen verunreinigt sein. Waren noch zu Jahresanfang mit Valsartan die Bluthochdruckpatienten betroffen, so trifft es nun Diabetiker und Übergewichtige mit beginnender Insulinresistenz. Dabei wäre die Basis für eine Blutzuckerkorrektur so schmackhaft: Ernährungstherapie. Wie wenig ist gefährlich? Vor drei Tagen meldete die Europäische Arzneimittel-Argentur EMA am 6.12.19, es sei nur eine kleine Menge Nitrosamin gefunden worden (trace amounts of an impurity of NDMA), doch was bedeutet das? Die Dosis spielt bei Karzinogene (Krebs erzeugende Substanzen) eine weit geringe Rolle als bei anderen Giften. Ein Karzinogen ist vergleichbar...

Folgen Sie dem Link - Animation bei Click auf  HealthExpress. Auf 3.910 € je Einwohner belaufen sich die Gesundheitsausgaben pro Jahr in Deutschland (Stand 2013). Der Griff zu Medikament erscheint dabei so einfach. Dabei sollte, gemäß der Leitlinie für Prävention, vor der Gabe eines Medikaments zuerst über mindestens drei Monate eine alternative Heilmethode angewandt werden z.B. Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Psychotherapie. Zudem zeigte eine Studie, dass jedes Dritte neue Medikament keinen Zusatznutzen für den Patienten bringt (Quelle: ZEIT ONLINE, lt. 4. Januar 2017, 17:10 Uhr) Die täglichen Ausgaben dazu können Sie in Echtzeit mitverfolgen, wenn Sie mit der Maus über die jeweiligen Felder fahren, im Sekundentakt...