Gerade im Herbst werden Vitamin-D-Supplemente gerne empfohlen. Sie sollen die Abwehrkräfte stärken und Müdigkeit bekämpfen. Doch durch Fehler bei der Herstellung in Nahrungsergänzungsmitteln aus den USA kam es zu folgenschwerer Überdosierung.  Vitamin D ist fettlöslich. Ein Überschuss wird deshalb nicht einfach ausgespült, sondern kann sich anreichern und gefährliche Nebenwirkungen bis hin zu Organversagen haben. Eine Vergiftung durch Vitamin-Ergänzungsmittel wird zwar als selten angesehen, kann jedoch häufiger auftreten als gedacht. Fehler bei der Herstellung und Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln, die in den USA hergestellt wurden, führten zu schweren gesundheitlichen Störungen bei Konsumenten. Ein bisher gesunder Mann kam dem Beschwerdebild extreme Müdigkeit, starker Durst, Polyurie und Gedächtnisstörungen ins Beth Israel Medical Center in New York. Ein anderer berichtete von Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Bei der Untersuchung fiel bei beiden ein deutlich erhöhter Calciumspiegel auf. Es stellte sich heraus, dass der erste eine 18-fache, der andere eine 9-fach über den Empfehlungen liegend Menge an Vitamin D eingenommen hatte. Aufgefallen war den beiden dies nicht, da die im Internet bestellten Artikel laut Etikett eine akzeptable Dosierung von 1000 I.E. aufwiesen. Tatsächlich war aber, wie weitere Nachforschungen ergaben, die Dosis durch einen Herstellungsfehler um das Tausendfache erhöht. Toxisch wird eine so hohe Dosierung, wenn sie regelmäßig d.h. über einen Monat aufgenommen wird. Die Überdosierung löst gerade das aus, wogegen die Vitamin-D-Supplemente eingenommen werden: Müdigkeit, Osteoporose uvm Die Zeichen der Überdosierung beginnen mit unspezifischen Symptomen, gefolgt von schweren Komplikationen.
  • Müdigkeit
  • Magen-Darm-Symptome
  • neurologischen Beschwerden wie Kopfschmerzen,
  • Herzrhythmusstörungen
  • Bluthochdruck
  • Nierenversagen

Trinktipps und Sommerküche: Bei Hitze auf Warnsignale achten. Das Durstgefühl kommt immer zu spät - Durst ist ein Spätsignal! Oft vergessen Senioren das Trinken. Muskelkrämpfe können die Folge sein, wenn der Flüssigkeitsbedarf nicht ausgelichen ist. Der Mineralstoffverlust im Schweiß ist hoch. Achten Sie daher auf's Etikett und den Mineralstoffgehalt, sonst wird manches scheinbare Mineralwasser zum reinen "Spülwasser"....

Winter ist Eintopfzeit. Dünsten fördert die Aufnahme von Vitamin C aus Gemüse. So hat gekochtes, gedünstetes Sauerkraut sogar mehr Vitamin C als rohes. Warum das so ist? Zu viel Ascorbinsäure (Vit. C) würde der Zelle selber nicht gut tun. Darum wird es fest verpackt. Diese Verpackung ist erst mit sanfter Hitze zu knacken. Vitamin C beim Aufbau von Dopamin ist wichtig ist zur Überwindung von Winterdepression, es "glättet die Wogen den Alltags", löst so Wohlgefühl aus, steigert unsere Motivation, und lässt uns froh und munter sein. Der Eintopf-Lust steht also nichts entgegen!...

Weltweit wird immer seltener gefrühstückt. Dabei deckt das Frühstück ca. 25% der Hauptnährstoffe und ca. 30-40% der Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) ab. Nicht-Frühstücker geraten leicht in eine Nährstofflücke, die kaum mehr aufzuholen ist und Langzeitfolgen hat. Was ist wichtig für's Frühstück...

Zu schlapp für die Sommerliebe? Da gibt's was, wovon Männern und Frauen gleichermaßen profitieren. Für Sportler, für's Bindegewebe, bei Blutarmut und Blässe ist dieser Mikronährstoff wichtig - der so einfach mit einem leckeren Sommersalat zu uns kommt....